Drei UFA-Klassiker der Stummfilmzeit

mit Live-Musikbegleitung.

Open Air im Herzen Berlins.

SUMURUN

23. August
Beginn: 21.00 Uhr, Einlass: 20:30 Uhr

1920

Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hans Kräly & Ernst Lubitsch
Kamera: Karl Freund
Produktion: Pagu (Ufa)
Produzent: Erich Pommer
Darsteller: Pola Negri, Jenny Hasselqvist, Paul Wegener, Harry Liedtke, Ernst Lubitsch
Länge: 103 Min.

Die Haremsdame Sumurun (Jenny Hasselqvist) ist so schön, dass der alte Scheich (Paul Wegener) sie zu seiner Lieblingsfrau erkoren hat. Sumurun aber liebt den jungen Stoffhändler Nur-al-Din (Harry Liedtke) und fürchtet die Eifersucht des alten Herrschers. Zu allem Unglück erfährt der Scheich, dass auch sein Sohn (Carl Clewing) in sie verliebt ist und droht, die beiden umzubringen. Da kommt eines Tages Abdullah, ein buckliger Gaukler (Ernst Lubitsch) mit einer verführerischen Tänzerin (Pola Negri) in den Harem. Sie tröstet sowohl den Sohn als auch den Vater über die abtrünnige Gespielin hinweg, strebt aber nach Macht und Geld. Vergeblich wirbt Clown Abdullah um ihre Gunst. Als der Scheich die Tänzerin mit seinem Sohn bei der Liebe überrascht, erwürgt er sie und schlägt den Sohn in rasender Wut nieder. Als er auch noch im Frauengemach den jungen Stoffhändler bei Sumurun entdeckt, will er Nur-al-Din ebenfalls töten. Es kommt zum Showdown…

Ernst Lubitsch, Regie-Legende des klassischen Hollywoodkinos, begann seine Karriere als Schauspieler an der Volksbühne seiner Geburtsstadt Berlin. Dort drehte er bereits vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs Kurzfilmkomödien als Regisseur. Seinen internationalen Durchbruch erzielte Lubitsch mit dem Historiendrama „Madame Dubarry“ (1919). Inmitten ebenso aufwändiger, diesmal exotischer Dekors, die in den Tempelhofer Ufa-Studios nachgebaut wurden, entstand „Sumurun“. Der Film entführt seine Zuschauer in die Welt der Märchen aus 1001 Nacht und zeigt Lubitsch als Dramatiker und ein letztes Mal als Schauspieler, ehe der spätere Erfinder sublimer erotischer Komödien endgültig hinter die Kamera wechselte.  

Musik: Trioglyzerin mit einer Neukomposition

 

 

UFA Filmnächte 2018




Details werden Ende Juni veröffentlicht.