Drei UFA-Klassiker der Stummfilmzeit

mit Live-Musikbegleitung.

Open Air im Herzen Berlins.

DER GEIGER VON FLORENZ

22. August
Beginn: 21.00 Uhr, Einlass: 20:30 Uhr

1925/26

Regie: Paul Czinner
Drehbuch: Paul Czinner
Kamera: Otto Kanturek, Adolf Schlasy, Arpad Viragh
Produktion: Erich Pommer für die UFA
Darsteller: Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Nora Gregor, Grete Mosheim 
Länge: 90 Min.

Renée (Elisabeth Bergner) liebt ihren Vater abgöttisch, umso weniger versteht sie sich mit ihrer Stiefmutter. Auf deren Betreiben landet Renée in einem strengen Schweizer Internat. Dort soll sie wegen schlechten Betragens auch die Ferien verbringen. In Männerkleidung flieht Renée nach Italien und verdient sich als Straßenmusikant ein wenig Geld. Ein bekannter Maler entdeckt den "Jungen" und porträtiert ihn für ein neues Gemälde mit dem Titel "Geiger von Florenz". Das Werk wird ein großer Erfolg. Auf einer Abbildung davon entdeckt der Vater seine verschollen geglaubte Tochter. Er fährt nach Florenz, um Renée zu sich zu holen. Doch der Maler will sich nicht mehr von seinem Gefährten trennen und ist hocherfreut, als der sich als Mädchen entpuppt, das sich längst in ihn verliebt hat…

Elisabeth Bergner (1897-1986) gilt als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts. Nach triumphalen Bühnenerfolgen im Berlin der frühen 1920er-Jahre begann sie für das Kino zu arbeiten und drehte unter der Regie ihres späteren Ehemannes Paul Czinner eine Reihe von Filmen, in denen sie wiederholt in Hosenrollen auftrat, wozu Bergners androgyne Erscheinung einlud. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft emigrierten Bergner und Czinner 1933 nach England, wo beide ihre Karrieren fortsetzen konnten.   

Musik: Das Ensemble I solisti di Francoforte spielt eine neu komponierte Musik von Uwe Dierksen, die im Auftrag von ZDF/ARTE entstand.

 

 

UFA Filmnächte 2018




Details werden Ende Juni veröffentlicht.