Drei UFA-Klassiker der Stummfilmzeit

mit Live-Musikbegleitung.

Open Air im Herzen Berlins.

UWE DIERKSEN

22. August

Uwe Dierksen studierte Posaune in Hannover, Hamburg und London, sowie Dirigieren am Mozarteum Salzburg. Seit 1983 ist er Posaunist im Ensemble Modern (Solistenensemble für zeitgenössische Musik) und arbeitete seitdem mit namhaften Musikern, Komponisten und Dirigenten zusammen. Zahlreiche Kompositionen sind für ihn geschrieben und von ihm uraufgeführt worden. Er spielte über 20 CDs ein, davon etwa ein Drittel als Solist.

Als international konzertierender Solist spielte er mit dem Österreichischen Sinfonieorchester, dem Bayerischen Rundfunksinfonieorchester, dem Westdeutschen Sinfonieorchester, dem Arditti Quartett, dem Opernorchester Frankfurt, dem Niederländischen Rundfunkorchester, dem Konzertorchester Lissabon, den Wiener Symphonikern und vielen anderen.

Im Auftrag von ZDF, ARTE und der F.W. Murnau Stiftung schreibt er häufig auch Filmmusiken, so u.a. für die Stummfilme „Der Turm des Schweigens“ (1924) von Dr. Johann Guter, „Die Pest in Florenz“ (1919) von Otto Rippert, „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) von Robert Wiene und den Asta-Nielsen-Film „Zapatas Bande“ (1914) von Urban Gad.

Er war künstlerischer Leiter und Komponist des Stummfilm-Revue-Abends „Welcome to American Vaudeville“ 2015 an der Komischen Oper Berlin sowie des gleichnamigen Abends im Februar 2017 an der Oper Frankfurt.

Sein Hörstück „Irres Licht“ mit Christian Brückner, Judith Rosmair und Franziska Junge, vom SWR produziert, lief im Januar 2014 auf SWR 2 und in der Folge beim hr und dem Deutschlandfunk, sowie als Live-Version beim literaturm Festival in Frankfurt 2016.

Die Musik zu "Der Geiger von Florenz" hat die ZDF/ARTE-Filmredaktion in Auftrag gegeben. Bei der Uraufführung am 22. August 2018 auf der Berliner Museumsinsel spielt das Ensemble I solisti di Francoforte die neu komponierte Musik von Uwe Dierksen.

Bereits seit 1995 lädt ARTE zum Stummfilm-Rendezvous und bietet Klassiker und Raritäten der internationalen Filmgeschichte. Alle Filme werden in aktuellen Restaurierungen gezeigt, womit die Aktivitäten der Filmarchive maßgeblich unterstützt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rekonstruktion originaler Musikfassungen aus der Stummfilmzeit. Die ZDF/ARTE-Filmredaktion hat bisher über 15 Originalmusiken wieder zur Aufführung gebracht und leistet mit diesen Rekonstruktionen – wie bei „Der Rosenkavalier“ (Richard Strauss, 1926), „Oktober“ (Edmund Meisel, 1928) oder „Der Student von Prag“ (Josef Weiß, 1913) – einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Filmmusikkultur des frühen 20. Jahrhunderts.

UFA Filmnächte 2018




Details werden Ende Juni veröffentlicht.