Drei UFA-Klassiker der Stummfilmzeit

sowie im UFA- Jubiläumsjahr DER MEDICUS

mit Live-Musikbegleitung.

Open Air im Herzen Berlins.

DJ Jeff Mills

24. August

1987 begann Jeff Mills als DJ unter dem Namen „The Wizard“ in seiner wöchentlichen Radioshow beim Detroiter Sender WJBL aufzutreten. Ab 1988 produzierte er zusammen mit Anthony Srock Industrial-Musik unter dem Namen Final Cut. Wenig später gründete er mit anderen das Plattenlabel Underground Resistance, dessen Veröffentlichungen den Detroit Techno definierten und maßgeblich prägten. Seit 1989 produzierte Mills auch solo erste Platten.

1991 zog Mills nach New York und gründete sein eigenes Label Axis Records. Zudem produzierte er für das Berliner Label Tresor Records und fand zu dieser Zeit eine Heimat in Berlin.

Im Jahr 2000 veröffentlichte er eine elektronische Version des Soundtracks von Fritz Langs „Metropolis“. Seine Leidenschaft für Sci-Fi und Filmklassiker führte danach u.a. zur Vertonung von „The Three Ages“ von Buster Keaton aus dem Jahr 1923, „Frau im Mond“ von Fritz Lang und in diesem Jahr „A Trip to The Moon“ von Georges Méliès.

Als DJ ist Jeff Mills bekannt für seinen schnellen, spontanen Mixstil. Oft wechselt er die Platten im Minutentakt und wirft die gebrauchten Scheiben einfach hinter sich. „X-103 – Atlantis“ wurde in The Wire's "100 Records That Set The World On Fire (While No One Was Listening)" aufgenommen.

Eigens für die UFA Filmnächte vertont er erstmals die komplettierte, restaurierte Fassung von „Metropolis“ aus dem Jahr 2010.