Klassiker der Stummfilmzeit mit Live-Musikbegleitung

Open Air im Herzen Berlins 

Der Müde Tod

26. August
Beginn: 21.00 Uhr, Einlass: 20:30 Uhr

1921

Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang
Kamera: Erich Nitzschmann, Hermann Saalfrank, Fritz Arno Wagner
Produzent: Erich Pommer
Darsteller: Lil Dagover, Walter Janssen, Bernhard Goetzke u.a.
Länge: 105 Min.

Eine junge Frau bittet den Tod um das Leben ihres verstorbenen Geliebten. Er führt sie in einen Raum voller Kerzen. Es sind die Lebenslichter der Menschen, die dort brennen und verlöschen, sobald ein Leben zu Ende geht. 

Drei sind schon weit heruntergebrannt. Wenn es ihr gelingt, nur eines vor dem Verlöschen zu bewahren, erhält sie ihren Geliebten zurück. In drei visionären Episoden – sie spielen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten im Orient, im Italien der Renaissance und im kaiserlichen China – erlebt sie das Schicksal und Scheitern ihrer Liebe. Noch einmal gibt der Tod ihr eine Chance, wenn sie für das Leben des Geliebten ein anderes erhält. Doch auch das gelingt ihr nicht. Erst als sie sich selbst opfert, indem sie ein Kind aus den Flammen rettet, werden die Liebenden im Tod vereint.

Fritz Langs „Der müde Tod“ wurde mit Hilfe von Bertelsmann digital restauriert und bei der Berlinale 2016 in dieser Fassung erstmals aufgeführt. DJ Raphaël Marionneau hat dazu eine neue musikalische Fassung kompiliert.

Eingeführt wird der Film von der Schauspielerin Caroline Peters.